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Malteser Bonn

Tausende informieren sich zum Thema Stromausfall

Landesweiter Katastrophenschutztag in Bonn

13.10.2021
Bildrechte: MHD Bonn

Am 2. Oktober haben das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Bonn den ersten landesweiten Katastrophenschutztag ausgerichtet. „Blackout – Was geht, wenn nichts mehr geht?“ Hierzu informierten sich auf dem Münsterplatz in Bonn tausende Besucherinnen und Besucher darüber, wie man sich bestmöglich für den Ernstfall wappnen kann. Die Malteser der Gliederung Bonn beteiligten sich mit rund 30 Helferinnen und Helfern.

Bei einem Stromausfall geht nichts mehr:

Dass nahezu alle als selbstverständlich betrachteten Dinge im zivilen Leben – vom Wasser über den Herd bis hin zu Heizung und Kommunikation – ohne Strom nicht funktionieren, zeigte die Veranstaltung deutlich. Im Aktionsparcours der „Black Box“ konnten alle Bereiche, die von einem Stromausfall betroffen sind, getestet werden. Somit hatten die Besucherinnen und Besucher schnell ein Ergebnis, ob und wie sie auf den Ernstfall vorbereitet wären. Die Message des KatSchutz-Tages kam sehr konkret an: Auch Privathaushalte sollten Vorsorge treffen, um im Notfall trotzdem noch kommunizieren und sich versorgen zu können. Nach dem „Selbsthilfe-Check“ gab es bei den Maltesern z. B. ein Kurbel-Radio, gestiftet vom Land Nordrhein-Westfalen, als praktische Belohnung.

Nikolas Derwahl, Stadtgeschäftsführer der Bonner Malteser, freut sich über die große Resonanz auf den Aktionstag. „An unserem Stand haben wir viele Gespräche und Beratungen mit Interessierten geführt. Vielen Besucherinnen und Besuchern war nicht bewusst, in welchem Maße unser Leben von der Stromversorgung abhängt.“

Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des Notfallkochbuches, das im Frühjahr nach einem Rezeptwettbewerb des Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) in Zusammenarbeit mit den Bonner Hilfsorganisationen und der Feuerwehr Bonn entstand. Hierzu wurde Heiko Kerp, Helfer bei den Maltesern, auf der Bühne interviewt. Er hatte maßgeblich zum Gelingen des Kochbuches beigetragen.

„Ein rundum gelungener Tag mit guten Gesprächen und viel Aufklärungsarbeit“, so die einhellige Meinung der Malteser. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer freuten sich sehr, Werbung in eigener Sache machen zu können und die Bedeutung des Ehrenamtes für die Zivilgesellschaft zu erklären. 

 

 

 

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