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Malteser Bonn

Freiwilligendienste - Engagement ohne Altersgrenze

Ihr Einstieg bei den Maltesern 

Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und im generationsoffenen BFD Ü27 können Sie sich für einen befristeten Zeitraum bei den Maltesern sozial engagieren, die Vielfalt unserer Dienste kennenlernen und viele Erfahrungen für Ihr Leben sammeln.

Der Freiwilligendienst kann zwischen 6 und 18 Monaten dauern. Der Startzeitpunkt kann flexibel mit der Einsatzstelle abgestimmt werden.

Alle BFD und FSJ Teilnehmer sind beitragsfrei sozial-, haft- und unfallversichert. Außerdem honorieren wir den Einsatz mit einem überdurchschnittlichen Taschengeld und weiteren geldwerten Leistungen von insgesamt bis zu 450 Euro im Monat.

Bei den Maltesern sind die Einsatzgebiete vielfältig:

Erste Hilfe Ausbilder

Was macht die Abteilung Ausbildung?

Organisation und Durchführung von Erste Hilfe Kursen

Warum das FSJ/ BFD als Erste Hilfe Ausbilder/in?

  • Abwechslungsreiche und fordernde Tätigkeit in einem jungen und dynamischen Team
  • fundierte Fachausbildung mit der Erlangung medizinischer Grundkenntnissen sowie von methodischen und didaktischen Kompetenzen
  • Berufserfahrungen als Dozent für Erste Hilfe Kurse

Was gehört zu den Kernaufgaben als Erste-Hilfe-Ausbilder/in?

  • Durchführung von Lehrgängen entsprechend der fachlichen Qualifikation im Bereich Erste Hilfe
  • Vor- und Nachbereitung der Lehrgänge: Reinigung und Bereitstellung des Lehrgangsmaterials
  • Erstellen von Bescheinigungen / Bearbeiten von Anmeldungen / Führen von Listen/Vorbereitung der Ausbildungsräume

Was sind die geforderten Qualifikationen als Erste-Hilfe-Ausbilder/in?

  • Interesse am Umgang mit Menschen jeden Alters und aus verschiedenen Berufsgruppen
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Führerschein Klasse B

Erfahrungsbericht Freiwilligendienst Ausbildung

365 Tage Freiwilligendienst in der Ausbildung

Ich habe meinen Bundesfreiwilligendienst in der Abteilung Ausbildung bei dem Malteser Hilfsdienst in Bonn absolviert. Im Rahmen des BFD wurde ich zum Erste Hilfe Dozenten ausgebildet. Frisch aus der Schule habe ich viel Neues erfahren und viele interessante Situationen erlebt. So habe ich mitunter gleichaltrigen Schülern Notfallmaßnahmen beigebracht gegeben, manchmal sogar deren Lehrer ausgebildet, und Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen geschult. Von Handwerkern über Bürokräfte, Pflegern oder Führungskräften aus bekannten Unternehmen -das Teilnehmerklientel war bunt gemischt.  Beeindruckend fand ich schon bei meinem Vorgänger, der mich eingearbeitet hatte, wie schnell, offen und auch humorvoll der Umgang mit völlig fremden Menschen tagtäglich gestaltet werden kann. Ebenso habe ich neue Kontakte geknüpft und in dieser Orientierungsphase viele neue Eindrücke fürs spätere Berufsleben bekommen. Mittlerweile beherrsche ich die Notfallmaßnahmen im Schlaf und vor Gruppen strukturierte Präsentationen zu halten habe ich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes auch gelernt. Meine Berechtigung als Ausbilder nutze ich auch noch heute und gebe regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse.

Die Arbeit mit meinen Kollegen und Vorgesetzten im Büro war sehr vertrauensvoll und meistens auch echt locker. Durch die Arbeit in einem kleinen Abteilungsteam habe ich gemerkt, wie sehr es auf jeden einzelnen ankommt. Dabei waren meine Einblicke und Büroaufgaben vielfältig. Dazu gehörten der telefonische Kundenkontakt, das Erstellen von Bescheinigungen und Abrechnungen sowie die Aufbereitung des Ausbildungsmaterials. Dazu kamen noch einige spezielle Projekte, wie ein Stand bei einem Schulfest, Grundschülern einen Krankenwagen zeigen oder auch ein Sanitätsdienst auf einem Elektro-Festival die dafür sorgten, dass ich mich nie langweilte.

Mehrere Seminarwochen mit vielen anderen Freiwilligen aus ganz Deutschland, bei denen wir uns ausgetauscht, neue Freunde gefunden und viele extrem lustige, sogar mal philosophische Abende zusammen verbracht haben, waren quasi das Sahnehäubchen.

Natürlich war meine Zeit auch oft anstrengend und manchmal bin ich ziemlich müde nach Hause gekommen, die Zeit war aber mindestens genauso erfüllend. Dementsprechend kann ich den Bundesfreiwilligendienst in der Abteilung Ausbildung nur empfehlen!

Simon R., Dezember 2018

Hausnotruf

Was macht die Abteilung Hausnotruf?

Der Hausnotruf ermöglicht es Senioren und behinderten Menschen mittels eines Hausnotrufgerätes selbständig und angstfrei in der eigenen Wohnung zu leben.

Warum das FSJ/ BFD im Hausnotruf?

  • Berufserfahrung bei einem sozialen Arbeitgeber
  • Sammeln von Fahrpraxis
  • Vielfältige Aufgaben in einem jungen Team mit regelmäßigen gemeinsamen Freizeitaktivitäten

Was gehört zu den Kernaufgaben als Mitglied des Hausnotruf-Teams?

  • Eigenständige Fahrten mit Dienststellenfahrzeugen zu Hausnotrufteilnehmern um die Geräte zu erklären, im Notfall Hilfe zu leisten oder zu technischen Wartungen
  • Kundenbetreuung am Telefon
  • Bürotätigkeiten am Computer

Was sind die geforderten Qualifikationen als Mitglied des Hausnotruf-Teams?

  • Interesse am Umgang mit alten Menschen
  • Interesse an leichten technischen Aufgaben
  • Mindestalter 18 Jahre und Führerschein Klasse B

Erfahrungsbericht Freiwilligendienst Hausnotruf

365 Tage Freiwilligendienst im Hausnotruf

Ich habe mich dazu entschieden, ein Jahr Bundesfreiwilligendienst bei den Maltesern in Bonn zu absolvieren, weil ich nach meinem Fachabitur noch nicht genau wusste, welchen beruflichen Weg ich einschlagen möchte. Ebenfalls gab mir das BFD die Möglichkeit nach 12 Jahren Schule eine Pause einzulegen, um erste Berufserfahrungen zu sammeln. Zudem boten die Malteser mir die Chance neue praktische Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen zu sammeln und gleichzeitig eine völlig neue Seite der Unterstützung im Alltag kennenzulernen.

Im Rahmen meines Bundesfreiwilligendienstes bin ich im Bereich Hausnotruf tätig. Der Hausnotruf wird in erster Linie von älteren Menschen genutzt, die oftmals alleine zuhause leben und sich unsicher fühlen. Die Aufgabe meiner Kollegen und mir ist es, zu den Kunden zu fahren und eines unserer Hausnotrufgeräte zu installieren. So erhalten die Menschen ein Gefühl der Sicherheit und Selbständigkeit zurück. Bei den Neuanschlüssen unserer Geräte hat man die Möglichkeit, viele verschiedene Charaktere kennenzulernen und sich viel mit den älteren Menschen zu unterhalten. Des Weiteren sorgen wir auch dafür, dass die Geräte funktionieren. Das heißt, wir kümmern uns um die ständige Wartung der Geräte und bearbeiten die täglichen aufkommenden Alarme. Zu Beginn meines Freiwilligendienstes schreckten mich die ganzen technischen Handgriffe ziemlich ab, da sich mein technisches Knowhow auf die Bedienung meines Handys und meines Laptops beschränkte. Doch schon nach ein paar Wochen merkte ich, wie mir auch die technischen Aufgaben immer leichter von der Hand gingen.

Nicht nur im technischen Bereich wird man im Hausnotruf eingesetzt. Eine weitere Aufgabe ist natürlich auch die Büroarbeit. Dazu zählt die Vor- und Nachbereitung der Termine, das Eingeben von Einsätzen, das Reinigen von bereits benutzten Geräten und der Telefondienst. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Hausnotrufes sind die sozialen Einsätze. Wenn der Kunde Hilfe braucht, dann drückt er das von uns vorher installierte Knöpfchen und es wird die sog. Rettungskette eingeleitet. Unsere Zentrale ruft uns an und schickt uns dann zu jeweiligen Einsatzort. Oftmals brauchen unsere Kunden Aufstehhilfe, da sie gestürzt sind oder alleine nicht aufstehen können. Ist der Teilnehmer verletzt und braucht ärztliche Unterstützung, rufen wir über das Hausnotrufgerät den Rettungsdienst, welcher sich dann um das weitere Wohlbefinden kümmert. Tagsüber fahren die Kollegen aus dem Büro und ich zu den Einsätzen, während nachts der sog. Hintergrunddienst die Versorgung übernimmt. Durch das große Vertrauen, welches uns die Kunden entgegenbringen, lernte ich von Einsatz zu Einsatz immer mehr Verantwortung zu tragen. Mein Handeln wurde selbstsicherer und ich kann mittlerweile verantwortungsvolle Entscheidungen treffen.

Alles in allem hat mir mein Freiwilligendienst bei den Maltesern in Bonn geholfen, ein Stück weit erwachsener und verantwortungsbewusster zu werden. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, ein FSJ oder BFD zu machen. Neben den einmaligen Erfahrungen, die man während des Jahres sammelt, lernt man auch unglaublich viele nette Menschen kennen, ob bei den Seminaren, im Büro oder im Außendienst. Gleichzeitig kann man sich in Ruhe Gedanken über seine Zukunft machen. Ich bin wirklich dankbar für die Möglichkeit und würde es jederzeit nochmal machen.

Laura B., Oktober 2018

Krankentransport

Was macht die Abteilung Krankentransport?

Durchführung von Krankentransporten als Fahrer/in und Beifahrer/in an Werktagen, Sonn- und Feiertagen.

Warum das FSJ/ BFD im Krankentransport?

  • Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben in einem jungen und dynamischen Team
  • Fundierte Fachausbildung als Rettungshelfer und/ oder Rettungssanitäter mit der Erlangung medizinischer Grundkenntnissen
  • Erste Erfahrungen in einem Beruf mit sehr guten Zukunftsperspektiven

Was gehört zu den Kernaufgaben als Freiwillige/-r im Krankentransport?

  • Bedarfs- und fachgerechte Betreuung der Kunden/innen vor, während und nach der Fahrt
  • Erste Hilfe Leistung bei Kranken, Verletzten oder hilfsbedürftigen Personen
  • Führen von Kranken- und Rettungstransportfahrzeugen unter Beachtung der gesetzlichen und organisationsinternen Vorschriften
  • Durchführung der erforderlichen Dokumentation und Erstellung der Abrechnungsgrundlagen
  • Wartung, Pflege, Reinigung und Desinfektion der eingesetzten medizinisch-technischen Geräte und Hilfsmittel sowie der Fahrzeuge

Was sind die geforderten Qualifikationen als Freiwillige/-r im Krankentransport?

  • Volljährigkeit
  • Führerschein ab Klasse B
  • Interesse an medizinischen Themen

Erfahrungsbericht Freiwilligendienst Krankentransport

365 Tage Freiwilligendienst im Krankentransport

Nach dem Abitur habe ich einen Bundesfreiwilligendient (BFD) beim Malteser Hilfsdienst in Bonn im Bereich Krankentransport gemacht. Es war ein Jahr voller neuer Eindrücke, Herausforderungen, Abwechslung und schöner Momente. Der Freiwilligendienst ist meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, um nach der Schule Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln, etwas Gutes zu tun und viele neue Leute kennenzulernen.

In den ersten Monaten meines BFDs habe ich die Qualifikation zum Rettungssanitäter erworben. Die Ausbildung besteht aus einem vierwöchigen Schulblock, einem Krankenhaus- und Rettungswachenpraktikum und einer Abschlusswoche, in der das Erlernte noch einmal wiederholt und am Ende in einer Prüfung abgefragt wird.

Nach erfolgreichem Ablegen der Rettungssanitäter-Prüfung ging mein Arbeitsalltag im Krankentransport los. Die Aufregung vor meinem ersten Einsatz, den ich alleine führen durfte, war natürlich ziemlich groß. Zum Glück bin ich in meinen ersten Diensten immer mit einem erfahrenen Kollegen gefahren, der mich tatkräftig unterstützt und mich in meine Aufgaben eingewiesen hat. Von Anfang an wurde ich im Team mit offenen Armen empfangen und mir wurde jede Frage mit großer Geduld beantwortet.

Die Art von Fahrten, die wir machen, sind sehr vielfältig und ich bin bis zum Ende meines BFDs immer wieder in neue Situationen gekommen, in denen ich mich erst einmal zurechtfinden musste. Gerade diese Abwechslung lässt nie Langeweile aufkommen und bereitet große Freude. Die Einsatzarten reichen von Verlegungen von einem Krankenhaus ins andere, ambulanten Behandlungen beim Hausarzt, Einweisungen ins Krankenhaus und Entlassungen nach Hause bis hin zu Einsätzen mit dem Ordnungsamt, der Polizei oder der Feuerwehr. Da wir überwiegend mit kranken Menschen zu tun haben, kann es auch schnell passieren, dass sich der Zustand von Patienten rasant verschlechtert. Dadurch bedingt muss man hin und wieder auch einen Notarzt zur Hilfe holen. Ich habe gelernt, Verantwortung für andere zu übernehmen, mir einen Überblick am Einsatzort zu verschaffen und Entscheidungen selbständig zu treffen.

Besonders schön an meiner Arbeit fand ich die Begegnung mit verschiedensten Menschen, die einem großes Vertrauen entgegenbringen und Ihre Dankbarkeit offen zeigen.

Neben der Arbeit auf der Dienststelle gehören zum BFD fünf Seminare, die man in einer Gruppe mit anderen Freiwilligen verbringt. Auf meinen Seminaren, die ich in Wiesbaden in einer Jugendherberge hatte, konnte ich mich mit den anderen Freiwilligen über meine Erfahrungen austauschen und einen Einblick in ihre Arbeitsbereiche bekommen. An der Seminarplanung konnten wir uns aktiv beteiligen und so waren wir unter anderem im Hochseilgarten, haben einen Vortrag über Gebärdensprache gehört und ein Therapiedorf für suchterkrankte Menschen besucht. Die Abende durften wir meistens frei gestalten und konnten gemütlich zusammensitzen, haben gespielt oder sind in die Stadt gegangen.

Mein Freiwilligendienst war nach dem Abitur für mich genau die richtige Entscheidung und eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Vor allem die Arbeit in einem jungen Team hat mir große Freude bereitet und neben anstrengenden Diensten gab es immer wieder Zeit für Erholung und Spaß mit den Kollegen auf der Wache.

Charlotte K., Januar 2019

Menü-Service

Was macht die Abteilung Menüservice?

Essen auf Rädern, d.h. Überbringung des mobilen Mittagstisches.

Warum das FSJ/ BFD im Menüservice?

  • Erlangung und Erweiterung von Sozialkompetenzen und Vorbereitung auf den Berufseinstieg
  • Übernahme von Verantwortung und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Ausbau Kommunikationsfähigkeit
  • Erlangung von Fahrpraxis mit dem PKW
  • Kontakt zu älteren, hilfebedürftigen Menschen
  • Stärkung des sozialen Gedankens als gesellschaftspolitische Aufgabe

Was gehört zu den Kernaufgaben als Mitglied im Team Menüservice?

  • Ausfahren des mobilen Mittagstisches an hilfebedürftige Kunden im Rhein-Sieg-Kreis und Bonn 
  • Handreichungen und Hilfestellungen bei den Kunden
  • Reinigung der Ausrüstung und Küche
  • Aufbereitung der tagesaktuellen Gerichte
  • Warenannahme und Inventur
  • Reinigung und Wartung der Essensfahrzeuge
  • Mitarbeit in der Verwaltung

Was sind die geforderten Qualifikationen als Mitglied im Team Menüservice?

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Führerschein Klasse B seit mind. 1 Jahr (ohne begleitendes Fahren)
  • Interesse am Umgang mit älteren Menschen

Sie haben Interesse bekommen?

Dann melden Sie sich doch bei den Ansprechpartnern aus den Abteilungen.

Weitere Informationen

Niklas Gillen
Leiter Rettungsdienst
Tel. (0228) 96992-17
E-Mail senden

Marc Schröder
Hausnotruf
Tel. (0228) 96992-37
Fax (0228) 96992-55
E-Mail senden

Dirk Stoffels
Leiter Ausbildung
Tel. (0228) 96992-42
E-Mail senden

Dagmar Muchowski
Leiterin Menüservice
Tel. (02241) 958070
Fax (02241) 9580730
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