Februar 2010,

Malteser wünschen Jecken lustige und sichere Tage in Bonn und Beuel

Tipps: Sicher durch die jecken Zeiten

Mit insgesamt rund 150 ehrenamtlichen Helfern und Sanitätern werden die Malteser, der ASB, das DRK und die JUH an Weiberfastnacht und Rosenmontag 2010 für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang des Umzuges bereit stehen. „Diese große Anzahl an Helfern ist nötig, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein“, erklärt Gesamteinsatzleiter Robert Osten vom Malteser Hilfsdienst in Bonn. In der Regel sind es kleinere Blessuren, die die Helfer vor allem in Atem halten.

Bei rund 150.000 Jecken am Rosenmontag im vergangenen Jahr waren das zum Glück nur wenige Hilfeleistungen und Einsätze. „Diese Hilfeleistungen können oft ambulant in einer unserer drei Unfallhilfstellen entlang der Zugstrecke behandelt werden“. Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen kommen, stünden ausreichend Rettungswagen und Notärzte bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen.

„Am Schönsten auch für uns Helfer ist es natürlich, wenn nichts passiert und jeder Jeck gesund nach hause kommt, aber das ist leider bei dieser Masse feiernder Menschen unrealistisch“. Daher appellieren die Malteser an die Jecken, nur maßvoll Alkohol zu trinken und Rücksicht aufeinander zu nehmen.

Malteser geben Tipps: Sicher durch die jecken Tage:

Der Countdown zum jecken Finale in Bonn und Beuel läuft. Die großen Umzüge am kommenden Samstag, Sonntag und Montag werden auch wieder mehrere tausend närrische Zaungäste an die Straßen locken, um mit den Gesellschaften und Gruppen zu feiern und ausgelassen zu sein.

Seit Tagen laufen auch bei den Helferinnen und Helfern der Malteser in Bonn die Vorbereitungen auf Hochtouren. Natürlich sind die Veranstalter und die Helfer durch die Erfahrungen aus den Vorjahren vorgewarnt. Deshalb wird dem Thema Sicherheit im Karneval schon im Vorfeld des närrischen Finales ein großer Stellenwert eingeräumt. Die Malteser haben sich daher Gedanken gemacht, wie möglichst viele vermeidbare größere und kleinere Unglücke tatsächlich vermieden werden können.

Zunächst einmal sei es ganz wichtig, die Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwer falle. Vor allem bei angekündigten kühlen Temperaturen kann es leicht zu Problemen kommen - nicht nur wenn es hektisch und laut wird. Die Jecken, Närrinnen und Narren sollten auf jeden Fall darauf achten, daß sie vor und während der Umzüge ausreichend essen und trinken. Auf alle Fälle gilt: Finger weg von Hochprozentigem und erst recht von Drogen! Bei auftretenden Problemen bitte unbedingt an die Sanitätskräfte wenden! Von den beliebten „Kurzen“ zum Aufwärmen raten die Malteser ab. „Das ist wie mit dem in die Hose machen: erst ist es warm, dann wird es ungemütlich“, so Robert Osten von den Maltesern. Generell fordern die Malteser, „keine Kurzen für die Kurzen“.

Wichtig ist ferner, daß die Bekleidung dem Wetter entsprechend ausgewählt wird. Wer glaubt, wie in Rio die Hüllen fallen lassen zu müssen, der sollte zumindest nicht auf festes Schuhwerk verzichten. Gerade im Straßenkarneval sind Glasscherben häufige Unfallursachen! Hin und wieder eine heiße Tasse Tee kann nicht schaden. Achtung auch vor geworfener Kamelle. Die Süßigkeiten sind auch schon ins Auge gegangen!

Die Malteser appellieren in diesem Zusammenhang an die Vernunft der Jecken. Das bedeutet, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und drängeln und schubsen zu vermeiden. Die Malteser raten den Besuchern aus dem Umland, nicht alleine zu reisen. In einer Gruppe ist es einfacher, sich zu versorgen und sicherer, wenn tatsächlich etwas passieren sollte. Aber alle Einheimischen und Gäste sind aufgefordert, auf ihre Nachbarn zu achten und bei Anzeichen von Problemen unbedingt die Sicherheits- oder Sanitätskräfte zu alarmieren, damit die betroffenen Personen versorgt werden können. Entlang der Züge sind ausreichend Helferinnen und Helfer der Malteser, des ASB, des DRK und der JUH positioniert, die im Falle eines Falles angesprochen werden können. Kinder, die im Getümmel leicht verloren gehen können, können sich ebenfalls an die Helfer wenden. Über Funk werden diese versuchen, die zuständigen Stellen zu informieren.

Die Malteser wünschen viel Spaß und Freude an den tollen Tagen!
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