Malteser aus Bonn und Beuel unterstützen bei Rhein in Flammen 2010
Ganz im Zeichen von Ludwig van Beethoven stand das diesjährige Rhein in
Flammen in der Bonner Rheinaue. Zunächst war das Besucheraufkommen
deutlich geringer als im Vorjahr. Ob dies an dem zum ersten Mal
errichteten Zaun rund um das Veranstaltungsgelände, oder doch am mäßigen
Wetter lag bleibt zu analysieren. Der Hauptbesucherstrom setzte erst
zwischen 20 und 22 Uhr ein. Dennoch bildeten sich bei den
Einlasskontrollen nie längere Schlangen, innerhalb weniger Minuten
gelangten die Besucher auf das Veranstaltungsgelände. Überwiegend
verständnisvoll reagierten die Besucher auf das Verbot, selbst Getränke
und Essen mitzubringen. Zum Abend hin füllte sich der Rheinauenpark dann
mit laut Veranstalter knapp 60.000 Menschen.
Fast so groß wie im Vorjahr war der Besucherandrang jedoch am Bonner
Bogen: Knapp 30.000 Besucher verfolgten das Feuerwerk von der Beueler
Seite aus, und an das rechte Rheinufer zog es auch die meisten
Grillfreunde. Kurios war, dass man das Abschlussfeuerwerk von dort und
von der Konrad-Adenauer-Brücke aus über weite Strecken nicht so gut
sehen konnte, weil sich durch das Entzünden der Feuerwerkskörper und die
herrschende Windstille eine dichte Rauchwolke bildete.
Positiv bleibt zu vermelden, dass die Zahl der Hilfeleistungen, aufgrund
der wenigen Besucher, entsprechend gering war. Insbesondere die starken
Probleme des vergangenen Jahres mit Glasflaschen und Scherben waren
gänzlich beseitig.
Die Malteser unterstützten die federführenden Kollegen des DRK mit zwei
Unfallhilfsstellen, zwei Meldeposten der Malteser Kollegen aus Solingen, einem
Krad, zwei Rettungswagen und einem Krankenwagen. Insgesamt brachten die
Malteser knapp 50 Helfer in den Einsatz.


