Mai 2010,

Malteser aus Bonn und Beuel unterstützen bei Rhein in Flammen 2010

Ganz im Zeichen von Ludwig van Beethoven stand das diesjährige Rhein in Flammen in der Bonner Rheinaue. Zunächst war das Besucheraufkommen deutlich geringer als im Vorjahr. Ob dies an dem zum ersten Mal errichteten Zaun rund um das Veranstaltungsgelände, oder doch am mäßigen Wetter lag bleibt zu analysieren. Der Hauptbesucherstrom setzte erst zwischen 20 und 22 Uhr ein. Dennoch bildeten sich bei den Einlasskontrollen nie längere Schlangen, innerhalb weniger Minuten gelangten die Besucher auf das Veranstaltungsgelände. Überwiegend verständnisvoll reagierten die Besucher auf das Verbot, selbst Getränke und Essen mitzubringen. Zum Abend hin füllte sich der Rheinauenpark dann mit laut Veranstalter knapp 60.000 Menschen.

Fast so groß wie im Vorjahr war der Besucherandrang jedoch am Bonner Bogen: Knapp 30.000 Besucher verfolgten das Feuerwerk von der Beueler Seite aus, und an das rechte Rheinufer zog es auch die meisten Grillfreunde. Kurios war, dass man das Abschlussfeuerwerk von dort und von der Konrad-Adenauer-Brücke aus über weite Strecken nicht so gut sehen konnte, weil sich durch das Entzünden der Feuerwerkskörper und die herrschende Windstille eine dichte Rauchwolke bildete.

Positiv bleibt zu vermelden, dass die Zahl der Hilfeleistungen, aufgrund der wenigen Besucher, entsprechend gering war. Insbesondere die starken Probleme des vergangenen Jahres mit Glasflaschen und Scherben waren gänzlich beseitig.

Die Malteser unterstützten die federführenden Kollegen des DRK mit zwei Unfallhilfsstellen, zwei Meldeposten der Malteser Kollegen aus Solingen, einem Krad, zwei Rettungswagen und einem Krankenwagen. Insgesamt brachten die Malteser knapp 50 Helfer in den Einsatz.

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